Capoeira 

Brasilianischer Kampfsport

 

Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz. Im Vordergrund steht die Freude an akrobatischer und rhythmischer Bewegung aber auch am spielerischen Kampf. Capoeira ist aber viel mehr. Sie ist tief in der Kultur der afro-brasilianischen Sklaven verwurzelt. Dieser Ursprung drückt sich unter anderem in der diesen Sport ständig begleitenden Musik aus. Capoeira hat sich in den vergangenen Jahrhunderten zwar verändert, hat aber ihren Charakter als Kampfsport bis heute beibehalten. Das Training ist für Frauen und Männer jeden Alters. Es sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich.

Geschichte

Vor ca. 300 Jahren, zur portugiesischen Kolonisationszeit, wurden über Lissabon afrikanische Bantu-Stämme aus Angola nach Brasilien verschleppt, die die Urform der Capoeira mitbrachten. Was aber ursprünglich ein ritueller Tanz war, entwickelten die Sklaven in kurzer Zeit zur einer durchaus effektiven Selbstverteidigungstechnik. Doch natürlich durfte diese Technik nicht frei erlernt werden, so tarnten die Sklaven diesen Kampf in einen Tanz (deswegen wird Capoeira heute auch gerne als afro-brasilianischer Kampftanz bezeichnet).

 

Kultur

Capoeira wird immer von Musik begleitet. Das wichtigste Instrument ist die Berimbau, ein Musikbogen mit einer Seite. Fast immer wird die Berimbau noch von einer Atabaque (Trommel) und einem Pandeiro (Tambourin) begleitet. Der Gesang von Capoeira-Liedern ist ebenfalls ein elementarer Bestandteil eines Capoeiristas.

Trainer

Prof. Carlos macht seit 1989 Capoeira. Seit 1997 gibt er selbst Capoeira-Unterricht an verschiedenen Orten in Brasilien, Europa und jetzt in Österreich.

Für den Einstieg in das laufende Capoeira Training ist der Besuch eines Schnuppertrainings Voraussetzung.  

Mehr Informationen zu Maculele Capoeira, Stundenpläne, Seminare, Preise und Schnuppertraining finden Sie auch unter www.maculele.at